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Rechner Kostenlos und ohne Registrierung Stand der Daten: 1. Januar 2026

Zinseszinsrechner und Sparzinsen (mit KESt)

Berechnen Sie den Endwert Ihrer Geldanlage mit Zinseszins und regelmäßigen Einzahlungen. Inklusive automatischer Berechnung der 27,5% Kapitalertragsteuer (KESt).

Ihre Angaben

Der anfänglich angelegte Betrag. Kann 0 sein, wenn Sie nur mit regelmäßigen Einzahlungen beginnen.

Der Betrag, den Sie am Ende jeder Zinsperiode einzahlen. Die Häufigkeit hängt vom gewählten Verzinsungsintervall ab.

Der jährliche Nominalzinssatz (vor Steuern) Ihrer Anlage.

Gesamte Anlagedauer in vollen Jahren.

Wie oft im Jahr die Zinsen dem Kapital zugeschlagen (kapitalisiert) werden. Die regelmäßigen Einzahlungen erfolgen ebenfalls zu diesem Intervall.

Kapitalertragsteuer automatisch vom Zinsertrag abziehen? Für klassische Sparformen in Österreich relevant.

Ergebnis

Gesamtendwert (netto, nach KESt) 9.151,00 €

Der finale Betrag, der nach Abzug aller Steuern auf Ihrem Konto verbleibt.

So wird gerechnet

Endwert des Startkapitals Wert des anfänglich eingezahlten Betrags am Ende der Laufzeit (vor KESt).
6.251,16 €
Endwert der regelmäßigen Einzahlungen Zukünftiger Wert aller regelmäßigen Einzahlungen (nachschüssige Rente, vor KESt).
3.336,43 €
Gesamtendwert (vor KESt) Gesamter Kontostand am Ende, bevor die KESt abgezogen wurde.
9.587,59 €
Gesamtes eingesetztes Kapital Summe aller von Ihnen eingezahlten Beträge.
8.000,00 €
Zinsertrag gesamt (brutto) Die gesamten Zinserträge vor Steuern.
1.587,59 €
Abgeführte KESt Kapitalertragsteuer von 27,5% auf die Zinserträge.
436,59 €
Zinsertrag gesamt (netto) Die Zinserträge nach Abzug der Kapitalertragsteuer.
1.151,00 €
Bitte beachten
  • Die Berechnung des Endwerts der regelmäßigen Einzahlungen erfolgt nach der Formel für nachschüssige Renten. Die Einzahlungshäufigkeit entspricht dem gewählten Verzinsungsintervall (z.B. jährliche Einzahlung bei jährlicher Verzinsung).
  • Die Kapitalertragsteuer (KESt) wird pauschal mit 27,5% auf den gesamten Brutto-Zinsertrag berechnet. In der Praxis kann die tatsächliche Steuerbelastung abweichen (z.B. bei Verlustverrechnung, unterschiedliche Besteuerung von Fondserträgen).
  • Die Berechnung des gesetzlichen Zinssatzes nach § 1000 ABGB (4% p.a. für 2026) ist in der Konstante hinterlegt. Für private Darlehen ohne Zinsvereinbarung kann dieser Zinssatz verwendet werden. Beachten Sie, dass Zinseszinsen (Anatozismus) bei Darlehen nur nach Fälligkeit und bei Vereinbarung zulässig sind (§ 1000 Abs 2 ABGB).

Unverbindliches Ergebnis, berechnet aus den unten angegebenen Daten und Regeln. Es ersetzt weder eine amtliche Berechnung noch die Beratung durch eine Fachperson.

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Der Editor öffnet sich mit den bereits eingetragenen Angaben aus dem Rechner.

Privater Darlehensvertrag
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Was ist ein Zinseszinsrechner?

Ein Zinseszinsrechner ist ein Werkzeug, mit dem Sie das Wachstum Ihrer Geldanlage über die Zeit berechnen können. Der Clou: Nicht nur Ihr ursprüngliches Kapital wirft Zinsen ab, sondern auch die bereits gutgeschriebenen Zinsen werden in den folgenden Perioden mitverzinst. Dieser „Zinseszinseffekt“ kann über lange Zeiträume zu einem erheblichen Vermögensaufbau führen. Unser Rechner berücksichtigt zudem die in Österreich auf Kapitalerträge fällige Kapitalertragsteuer (KESt) von 27,5%.

Wie wird der Endwert berechnet?

Die Berechnung erfolgt in zwei Teilen: Für das einmalig angelegte Startkapital und für die regelmäßigen Einzahlungen.

1. Endwert des Startkapitals: Der Anfangsbetrag wird mit dem Periodenzinssatz über die gesamte Laufzeit aufgezinst. Die Formel lautet: Startkapital × (1 + Periodenzinssatz)Anzahl der Perioden.

2. Endwert der regelmäßigen Einzahlungen: Jede Einzahlung wird als nachschüssige Rente behandelt. Das bedeutet, jede Rate wird am Ende der Zinsperiode (z.B. am Jahresende bei jährlicher Verzinsung) eingezahlt und dann für die verbleibende Laufzeit verzinst. Die Formel für den Gesamtwert aller Raten ist: Regelmäßige Einzahlung × [ ( (1 + Periodenzinssatz)Anzahl der Perioden – 1 ) / Periodenzinssatz ].

Der Periodenzinssatz ergibt sich aus dem jährlichen Nominalzinssatz, geteilt durch die Anzahl der Zinsperioden pro Jahr (z.B. 12 bei monatlicher Verzinsung).

Die Gesamtsumme aus beiden Endwerten ergibt den Brutto-Endwert. Zieht man davon das insgesamt eingezahlte Kapital ab, erhält man den Brutto-Zinsertrag. Die KESt wird auf diesen gesamten Zinsertrag berechnet (27,5%). Nach Abzug der Steuer bleibt der Netto-Endwert übrig, den Sie tatsächlich ausbezahlt bekommen.

Ein Beispiel aus der Praxis

Herr Müller legt 5.000 € als Startkapital an und spart 15 Jahre lang jährlich 200 € auf einem Sparbuch mit einem jährlichen Zinssatz von 1,5%. Die Verzinsung und Einzahlung erfolgen jährlich, und die KESt wird abgezogen.

  • Periodenzins (nominal): 1,5% / 1 = 1,5% = 0,015
  • Anzahl Perioden: 15 Jahre × 1 = 15
  • Eingesetztes Kapital: 5.000 € + (200 €/Jahr × 15 Jahre) = 8.000 €
  • Endwert Startkapital: 5.000 € × (1 + 0,015)15 ≈ 6.244 €
  • Endwert Einzahlungen: 200 € × [ ( (1 + 0,015)15 – 1 ) / 0,015 ] ≈ 3.479 €
  • Brutto-Endwert: 6.244 € + 3.479 € = 9.723 €
  • Brutto-Zinsertrag: 9.723 € – 8.000 € = 1.723 €
  • KESt (27,5%): 1.723 € × 0,275 ≈ 474 €
  • Netto-Endwert: 8.000 € + (1.723 € – 474 €) = 9.249 €

Herr Müller erhält nach 15 Jahren also etwa 9.249 € ausbezahlt.

Häufige Anwendungsfälle

Sparen und Geldanlage

Der Rechner ist ideal für die Planung von Sparbüchern, Festgeldtreppen oder ETF-Sparplänen (hier oft ohne sofortigen KESt-Abzug). Sie sehen sofort, welchen Einfluss eine höhere Sparrate, ein besserer Zinssatz oder eine längere Laufzeit haben.

Private Darlehen

Nach § 1000 des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches (ABGB) beträgt der gesetzliche Zinssatz in Österreich 4% pro Jahr (Stand 2026). Dieser gilt für private Darlehen, wenn keine andere Zinsvereinbarung getroffen wurde. Unser Rechner kann helfen, die gesamten Zinskosten eines solchen Darlehens zu ermitteln. Wichtig: Zinseszinsen (Anatozismus) sind bei Darlehen nur nach Fälligkeit und bei ausdrücklicher Vereinbarung zulässig.

Welches Dokument sollte ich verwenden?

Wenn Sie ein privates Darlehen gewähren oder aufnehmen, ist ein schriftlicher Vertrag unerlässlich. Unser Privater Darlehensvertrag (item_id 7352) hilft Ihnen, alle wichtigen Punkte wie Darlehensbetrag, vereinbarten Zinssatz, Rückzahlungsmodalitäten und Fälligkeitsdatum festzuhalten. So schützen Sie sich und den Vertragspartner vor Missverständnissen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Zinseszinseffekt?

Der Zinseszinseffekt beschreibt, dass nicht nur das angelegte Kapital Zinsen erwirtschaftet, sondern auch die bereits gutgeschriebenen Zinsen in den Folgeperioden wieder mitverzinst werden. Über lange Zeiträume führt dies zu einem exponentiellen Wachstum Ihres Vermögens.

Wann wird die KESt fällig und wie wird sie berechnet?

Die Kapitalertragsteuer (KESt) in Höhe von 27,5% wird in Österreich auf Erträge aus Kapitalanlagen wie Zinsen erhoben. In diesem Rechner wird sie pauschal auf den gesamten während der Laufzeit erzielten Brutto-Zinsertrag berechnet und vom Endwert abgezogen.

Kann ich den Rechner auch für monatliche Sparpläne verwenden?

Ja, wählen Sie dazu als Verzinsungsintervall "monatlich" aus. Die regelmäßige Einzahlung erfolgt dann ebenfalls monatlich und wird monatlich verzinst. Für einen klassischen Sparplan mit monatlicher Einzahlung und jährlicher Verzinsung ist der Rechner in dieser Form nicht direkt geeignet.

Was ist der gesetzliche Zinssatz und wann gilt er?

Der gesetzliche Zinssatz nach § 1000 ABGB beträgt 4% pro Jahr (Stand 2026). Er kommt zur Anwendung, wenn bei einem privaten Darlehen zwischen Privatpersonen keine (oder eine unwirksame) Zinsvereinbarung getroffen wurde.

Warum ist das Verzinsungsintervall wichtig?

Je häufiger die Zinsen kapitalisiert werden (z.B. monatlich statt jährlich), desto öfter greift der Zinseszinseffekt innerhalb eines Jahres. Bei gleichem Jahreszinssatz führt eine häufigere Verzinsung zu einem etwas höheren Endertrag. Die regelmäßigen Einzahlungen müssen im Rechner mit derselben Häufigkeit erfolgen.

Sind die Berechnungen verbindlich für meine Steuererklärung?

Nein. Dieser Rechner dient der persönlichen Planung und gibt eine gute Schätzung. Die tatsächliche steuerliche Behandlung Ihrer Kapitalerträge kann komplexer sein (z.B. Verlustverrechnung). Für verbindliche Auskünfte konsultieren Sie einen Steuerberater.